SV Halle begrüßt Verschiebung der Olympischen Sommerspiele und der Paralympics

24. März, 2020

Halle (Saale)

Halle (Saale) 24. März 2020. Das Olympiateam des Sportvereins Halle e.V. (SV Halle) begrüßt die Verschiebung der Olympischen Sommerspiele und der Paralympics 2020 in Tokio auf das Jahr 2021. Eine Durchführung der Spiele vom 27. Juli 2020 bis 9. August 2020 bzw. 25. August bis 6. September 2020 hätte die Gesundheit aller teilnehmenden Sportlerinnen und Sportler, ihrer Trainerinnen und Trainer, aber auch aller an den Spielen teilnehmenden Offiziellen und Gästen, gefährdet. Außerdem wären die Bürgerinnen und Bürger Japans zusätzlichen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt gewesen.

„Der Geist und die Inhalte der Olympischen Idee waren unter diesen Umständen nicht mehr gewährleistet“, erklärt Dr. Christoph Bergner, Präsident des SV Halle. Unabhängig von der Verschiebung der Spiele ist es den Sportlerinnen und Sportlern des Olympiateams des SV Halle ein Bedürfnis, dem Land Sachsen-Anhalt und der Stadt Halle dafür zu danken, dass sie – wenn auch mit gewissen Einschränkungen- dank Sondergenehmigungen in den Trainingsstätten vor Ort trainieren können. Eine optimale Vorbereitung auf die Spiele im Sommer 2020 und die Einhaltung der weltweit geltenden Nominierungs- und Anti-Doping-Festlegungen für die Olympischen Spiele und Paralympics waren hingegen nicht mehr gewährleistet.

Das Olympiateam der SV Halle hatte sich gestern mehrheitlich für eine Verschiebung der Olympischen Spiele ausgesprochen, das Präsidium des Vereins den Sportlerinnen und Sportler seine volle Unterstützung zugesagt. Gleiches erwartet der Verein von den Förderern und Unterstützern des olympischen Leistungssports des Landes Sachsen-Anhalts und der Stadt und Region Halle.

Der SV Halle ist einer der beiden leistungssporttragenden Vereine in Sachsen-Anhalt. Zu dem mitgliederstärksten Sportverein des Landes mit über 4.000 Mitgliedern und 15 Abteilungen gehören solche Weltklasseathleten, wie die Leichtathleten Nadine Müller, Cindy Roleder, Sara Gambetta und Rico Freimuth, Schwimmerin Laura Riedemann, Judoka Luise Malzahn, Turner Nick Klessing, Wasserspringer Timo Bartel, Para-Kanutin Anja Adler, aber auch die Bobsportler Thorsten Margis und Alexander Schüller. In seinen Zielen konzentriert sich der SV Halle vorrangig auf die olympischen Individualsportarten. Nach seiner Satzung und im Herzen fühlt sich der SV Halle mit der Stadt und Region Halle stark verbunden.

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